Spiel mit der Sprache

Beim Lesen der Headline entscheidet sich, ob auch der Rest gelesen wird. Deswegen lohnt es sich, in diese eine Zeile ein bisschen Zeit zu investieren. Wir haben die fünf besten Tipps für Magazin-Headlines zusammengestellt, die Lust aufs Weiterlesen machen.

1. Festgefügtes abwandeln
„Ein Herz und seine Seele“ (Headline über dem Porträt eines Herzkranken und seiner Frau).

2. Fallhöhe nutzen
„Schöner scheißen“ (über einem „Zeit“-Artikel über öffentliche Toiletten in Neuseeland, die von Künstlern gestaltet wurden).

3. Mit Gleichklängen spielen
„Kopf der Köpfer“ (über dem Porträt eines IS-Anführers).

4. Die Nachricht weiterdrehen
„Toskana, ich komme“ („taz“-Schlagzeile nach dem Rücktritt von Oskar Lafontaine als Finanzminister).

5. Bild und Unterzeile als Bezugspunkte nutzen
„Au weia!“ (Headline des Allianz-Magazins „1890“, mit der Unterzeile:„Manchmal sollte man alles richtig machen. Ein Heft über Fehler“ und dem Foto eines Basejumpers, der auf einen Strand zustürzt).

Über den Autor

Michael Aust

Wörter wie Mukoviszidose und Pädiatrische Hämatologie gehen Michael flüssig über die Lippen. Seit mehr als zehn Jahren schreibt er inzwischen über Gesundheitsthemen – und hat sich dabei eine Menge Medizinerwissen angeeignet. Trotzdem: Wenn beim Schreiben aus einer losen Wörtersammlung eine Geschichte entsteht, ist Michael doch froh, nicht Arzt sondern Redakteur geworden zu sein.

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